
Austausch
Am 27. April 2026 laden wir zu einem lebendigen und interessanten Austausch „Renaturierung – so kann es gehen“ von 11:00 bis 17:00h im Ankersaal in Wien ein. Bäuerinnen und Bauern, ökologische Experten und Expertinnen, Vertreter*innen aus Naturparken, Gemeinden und Unternehmen werden über Ideen sprechen, wie sie in ihrem Bereich die Wiederherstellung von Lebensräumen konkret anpacken könnten und was es dafür braucht. Die Europäische Kommission, Vertreter*innen des Landwirtschafts- und Umweltministeriums, die Wissenschaft, Jugendorganisationen und weitere interessante Gäste sind zu einem begleitenden Statement eingeladen. Ein langes Netzwerk-Mittagessen soll garantieren, dass der persönliche Austausch nicht zu kurz kommt. Das detaillierte Programm erscheint in Kürze.
Details: www.renaturierungsgesetz.at


» Aktuelle Projekte
Biodiversität leben. Betriebe zeigen, wie es geht.
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Warum ist Milch aus extensiver Haltung gut für Kuh, Natur und Mensch?
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Wie kann man Schweine halten und gleichzeitig den Boden zum Summen bringen?
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Schnittblumen aus Österreich – welchen Unterschied macht das für Natur und Klima?
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Wie kann Renaturierung in der Praxis aussehen?
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Warum schmeckt man Biodiversität im Wein?
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Antworten auf diese und weitere Fragen rund um das Thema nachhaltige Landwirtschaft wurden im Rahmen der Farming for Nature Abendveranstaltung am 24. November in Wien mit den Biodiversitätsbotschafter*innen 2025 diskutiert.
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Außerdem gab es kurze Wortmeldungen von Andreas Jäger (Meteorologe und Klimajäger), Andrea Wagner (Vizepräsidentin NÖ Landwirtschaftskammer) und Günther Mayerl (Green Care) sowie Live-Musik.
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HIER kommen Sie zur Aufzeichnung der Veranstaltung.​
c Robert Harson
FarmBioNet
NETZWERK FÜR LANDWIRTSCHAFT UND BIODIVERSITÄT
Im Januar 2025 startete das Projekt "Farmer-focussed Biodiversity and agricultural knowledge Network" (FarmBioNet). Das Projekt, das von Teagasc, der irischen Behörde für Landwirtschaft und Lebensmittelentwicklung, geleitet wird, wird von der Europäischen Union im Rahmen des Programms Horizon Europe für Forschung und Innovation finanziert.
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Ziel von FarmBioNet ist es, biodiversitätsfreundliche Landwirtschafts-Methoden zu identifizieren und Landwirt*innen dabei zu helfen, Lebensräume zu schaffen, die Nahrung, Sicherheit und Schutz für die Artenvielfalt auf ihren Betrieben bieten.
Unter der Leitung von Suske Consulting werden nationale Netzwerke für Landwirtschaft und Biodiversität eingerichtet, die sich aus Landwirt*innen, Forstleuten, Forschenden, NGOs, Berater*innen und anderen relevanten Akteuren des landwirtschaftlichen Wissens- und Innovationssystems (AKIS) zusammensetzen. FarmBioNet wird diese nationalen Netzwerke nutzen, um Wissen und Informationen zu sammeln und zu verbreiten.
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Interesse an dem Netzwerk teilzunehmen und vom Zugang zu neuesten Forschungsergebnissen, dem Erfahrungsaustausch mit Kolleg:innen aus der Praxis, der von hilfreichen Werkzeugen wie einem Kosten-Nutzen-Rechner zu profitieren?
Über diesen Fragebogen können sie ihr Interesse unverbindlich bekanntgeben.
Landschaftspflege & Naturerhalt in der Steiermark
Trotz aller Naturschutzbemühungen geht die extensive Bewirtschaftung ökologisch wertvoller Grünlandflächen in der Steiermark massiv zurück. Gründe dafür sind unter anderem die schwere Bewirtschaftfbarkeit dieser Flächen und der Rückgang von Rinderhaltenden Betrieben. Ohne eine sinnvolle Verwertungsmöglichkeit für Gras und Heu verbuschen mehr und mehr extensive Wiesen und Weiden.
Um dieser Entwicklung wirksam zu begegnen, werden wir mit einer Machbarkeitsstudie prüfen, wie derartige Flächen in Zukunft gesichert werden können, welche Organisationseinheiten es dafür braucht und welche Rolle dabei die Landwirtinnen und Landwirte spielen.
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Im ersten Schritt haben wir die derzeitige Situation des Extensivgrünlands in der Steiermark in einer Kick Off Besprechung, in bilateralen Gesprächen sowie mit Hilfe einer Datenanalyse erarbeitet. Im 1. Workshop Anfang 2026 wurde mit Vertreter*innen der Naturschutzabteilung, Naturparke Steiermark, Landwirtschaftskammer, Baubezirksleitungen und Gemeinden erste Ideen und Beispiele aus anderen Regionen diskutiert. In zwei Online-Terminen werden weitere interessierte Personen eingebunden, in den zwei abschließenden Workshops werden Lösungsvorschläge konkretisiert.

