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ÖPUL-Evaluierung des Salzburger Regionalprogramms (2012)

Auftraggeber: Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung Landwirtschaft

Das Salzburger Regionalprogramm war Teil des österreichischen Agrarumweltprogramms 07-13 und hatte zum Ziel, die bisherige landwirtschaftliche Grünlandnutzung in Produktionslagen mit überdurchschnittlicher Bonität, wo die Umwandlung von Grünland in Ackerland gewinnbringend wäre, zu erhalten. In der Evaluierung wurde der Beitrag des Salzburger Regionalprogramms zum Schutz von Boden, Wasser, Klima und Biodiversität bewertet. Davon ausgehend wurden Vorschläge zur Integration der Maßnahme in die darauffolgende LE-Förderperiode abgeleitet.

Mit der Evaluierung konnte gezeigt werden, dass das Salzburger Regionalprogramm positive Wirkungen hinsichtlich Grundwasserqualität und Klimaschutz hat. Auch was die Artenzahl der Farmland Bird Index-Arten betraf, wirkte sich das Salzburger Regionalprogramm grundsätzlich positiv aus. Am stärksten profitierten jedoch Vogelarten, die kurzrasige Wiesenflächen zur Nahrungssuche bevorzugen.

Um die qualitativen und quantitativen Wirkungen des Salzburger Regionalprogramm herauszuarbeiten, wurden relevante Daten wie INVEKOS-Daten, Grundwasserdaten, Bodenprobendaten und Daten des Brutvogelmonitorings analysiert. Die Evaluierungsergebnisse wurden im Rahmen von zwei halbtägigen Workshops Landwirtinnen, Vertretern des Land Salzburg, der Bezirksbauernkammern, des BMLFUW sowie der AMA präsentiert. Begleitend zur Evaluierung wurden Einzelgespräche mit Fachexpertinnen (Landwirte, Ökologinnen) und Vertretern der programmverantwortlichen Abteilung des BMLFUW sowie der AMA geführt.




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