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Evaluierung der ÖPUL-Maßnahme "Silageverzicht" in Bezug auf Biodiversität

Worum geht es?

Grünlandbetriebe nutzen unterschiedliche Bewirtschaftungssysteme für die Futtergewinnung, z. B. Heubereitung, Silage-Bereitung, Ernte von Grünfutter, Weidehaltung und die Kombinationen dieser Wirtschaftsweisen. Im Rahmen des Projekts wurde anhand von 18 Testbetrieben untersucht, wie sich diese unterschiedlichen Bewirtschaftungsmethoden auf Grünland-Lebensräume und ihre Bewohner, z.B. Insekten, auswirken.

Was bringt es?

Eine Analyse unterschiedlicher Futtergewinnungssysteme im Grünland hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Biodiversität ermöglicht Entscheidungsträgern, zielgerichtete Fördermaßnahmen zu entwickeln bzw. vorhandene Fördermaßnahmen zu optimieren. 

Bilder aus dem Projekt

 

Was machen wir?

Bei 18 typischen Grünlandbetrieben aus Salzburg, Tirol und der Steiermark wurden die unterschiedlichen Bewirtschaftungssysteme im Gespräch mit den BetriebsleiterInnen genau erfasst und insbesondere hinsichtlich Nutzungshäufigkeit sowie Schnittzeitpunkt analysiert. Zudem wurde die Diversität der Vegetationshöhe und -struktur sowie die Individuendichte und Biomasse von Heuschrecken, Wanzen sowie Zikaden erfasst, um die Wirkung der Bewirtschaftung auf die Biodiversität zu bewerten.

« Wir sind ein Heumilchbetrieb, weil Heu besser riecht und es leichter einzufüttern ist. Die Milchleistung ist zwar niedriger, aber dafür bekommen wir ÖPUL-Förderungen und auch der Milchpreis ist höher als bei den Nicht-Heubetrieben.»

Maria S., Milchbäurin aus der Steiermark

Was könnte für Sie interessant sein?

Ökologische Bewertung unterschiedlicher landwirtschaftlicher Bewirtschaftungsmethoden.

Analyse der Wirkung von Agrarumweltmaßnahmen.

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