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Wir packen's an! Gemeinden als Vorbilder für mehr Biodiversität.

Worum geht es?

Naturschutz ist in vielen burgenländischen Gemeinden nicht zuletzt dank der Initiative des Naturschutzbundes ein Thema. Dennoch ist oftmals nur wenig bekannt, wie und wo konkret gerade im Siedlungsraum bzw. auf öffentlichen Flächen biodiversitätsfördernde Maßnahmen gesetzt werden können. Gemeinden, die bereits derartige Maßnahmen umsetzen, ernten aus der Bevölkerung oftmals Beschwerden und Unmut über das veränderte Aussehen des öffentlichen Raums, da Sinn und Nutzen gesetzter Maßnahmen den GemeindebürgerInnen zu wenig bekannt sind. Zudem wird das Potenzial von vergleichsweise kleinflächigen öffentlichen Grünflächen oder privaten Gärten, um Artenvielfalt zu fördern, oftmals unterschätzt. Dabei ist es gerade diese Kleinstrukturiertheit, die durch ihr buntes Nebeneinander von verschiedenen Nutzungen und Strukturen vielen Tierarten ideale Rückzugs- und Lebensräume in einer vom Menschen überprägten Landschaft liefern kann.

Was bringt es?

Durch intensive naturschutzfachliche Beratung werden drei ausgewählte Gemeinden im Burgenland dabei unterstützt, ihr Potenzial zur Förderung der Biodiversität auf öffentlichen Flächen auszuschöpfen. Die Gemeinden fungieren dabei als Vorzeigeregion und sammeln beim Umsetzen der Maßnahmen Erfahrungen, die von weiteren, interessierten Gemeinden genutzt werden können. Eine breite Informationskampagne soll den GemeindebürgerInnen Sinn und Nutzen gesetzter, biodiversitätsfördernder Maßnahmen vermitteln. Die Maßnahmen werden dadurch besser angenommen und regen – soweit möglich – zum Nachmachen im eigenen Garten an.

Bilder aus dem Projekt

 

Was machen wir?

Gemeinsam mit der Gemeinde werden Planung und Umsetzung biodiversitätsfördernder Maßnahmen erarbeitet. Kreativ gestaltete Informationsschilder, die über kurze Zeit an verschiedenen Stellen in der Gemeinde auftauchen, informieren die Bevölkerung über gesetzte Maßnahmen. Durch öffentlich zugängliche Werk-Tage, an denen beispielsweise Pflegeeinsätze auf wertvollen Flächen durchgeführt werden, oder durch Sonntagsspaziergänge, auf denen den GemeindebürgerInnen die Inhalte der Informationsschilder vertiefend kommuniziert werden, soll die Bevölkerung für Naturschutzthemen sensibilisiert und motiviert werden, selbst aktiv zu werden.

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