Originaltitel des Projektes:
„Evaluierung LE07-13, „Erhebung der Auswirkungen des Programms LE07-13 auf die österreichischen Almen“
Im Rahmen eines zweijährigen Projekts wird untersucht, in wie weit die Maßnahmen der Ländlichen Entwicklung im Einklang mit den Programmzielen stehen. Die Ergebnisse des Projekts sollen konkrete Inputs für die Programmneugestaltung der Ländlichen Entwicklung bringen. Damit werden wichtige Weichenstellungen für die Zukunft der Almen gesetzt.
Landwirtinnen und Landwirten steht bereits jetzt eine Vielzahl von flächen- oder projektbezogenen Maßnahmen aus der Ländlichen Entwicklung (LE) zur Verfügung, wie zum Beispiel Alpung und Behirtung, Verkehrserschließung oder Ausbildung. Damit soll der Lebensraum Alm erhalten und weiterentwickelt werden.
Um die ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Wirkungen der einzelnen Maßnahmen, sowie Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Maßnahmen feststellen zu können, werden alle almrelevanten Maßnahmen in die Evaluierung miteinbezogen.
Im ersten Projektjahr wird der Beitrag almspezifischer Maßnahmen auf einzelbetrieblicher Ebene, auf Almen und im regionalen Kontext untersucht. Darauf aufbauend werden im zweiten Jahr die Ergebnisse in Workshops analysiert und konkrete Änderungsvorschläge für die kommende Programmperiode abgeleitet. Zu diesen Workshops werden sowohl Experten mit lokalen und regionalen Kenntnissen als auch Kolleginnen und Kollegen aus anderen alpinen Mitgliedsländern eingeladen. Informations- und Erfahrungsaustausch sowie rege Diskussionen zwischen Ministerium, Ländern, Interessensvertretern und Vereinen sowie Landwirten und Landwirtinnen werden zu einem guten Ergebnis der Evaluierung beitragen.
Über Projektfortschritte informieren unsere EVALM Newsletter.
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Partner: Österreichisches Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung (ÖKL), Internationale Alpenschutzkommission (CIPRA)