Mit der Gestaltung einer Ausstellung und eines Ausstellungsführers (Broschüre) zu den „Lieblingsplätzen“ von 16 Tiroler Bäuerinnen und Bauern die in Schutzgebieten leben und wirtschaften, soll die emotionale Verbundenheit der Bäuerinnen und Bauern mit der Landschaft thematisiert werden.
Die Regierung von Kroatien startete 2008 ein Projekt mit dem Namen “Institutional building and implementation of Natura 2000 in Croatia”. Das Projekt unterstützte die Regierung dabei, das NATURA 2000 Netzwerk vorzubereiten und die Konsultation mit der Bevölkerung und betroffenen Landnutzern durchzuführen. Ein weiterer Schwerpunkt des Projektes war die Öffentlichkeitsarbeit. 19 Broschüren, Plakate und 3 TV-Spots brachten der Bevölkerung die Ziele und Hintergründe des NATURA 2000 Netzwerkes näher.
Im Rahmen dieser Evaluierung wurden in 5 Untersuchungsgebieten die Akzeptanzen an Naturschutzmaßnahmen im ÖPUL 2000 ausgewertet und analysiert. Die laufende Überprüfung der Akzeptanzen (=Teilnahmen) naturschutzrelevanter Maßnahmen im ÖPUL sowie qualitative Erfolgskontrollen der Maßnahmen sind sowohl für eine richtlinienkonforme Umsetzung von NATURA 2000 als auch für die Darstellung der Bedeutung des ÖPUL zur Unterstützung der beiden EU - Naturschutzrichtlinien (FFH- und Vogelschutzrichtlinie) notwendig.
Aufbauend auf den im Jahr 2006 und 2007 erarbeiteten „FAQ´s zu ´NATURA 2000 und Bundesstraßen“, bestehenden Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes, veröffentlichten Meinungen der europäischen Kommission, der Entscheidungen der österreichischen Höchstgerichte sowie praktischen Erfahrungen in der Betreuung und Abwicklung von Verfahren wurde ein Bericht erarbeitet, der den ProjektleiterInnen und PlanerInnen bei Infrastrukturvorhaben in sensiblen Interpretationen und Fragestellungen als Grundlage zu Verfügung steht.
Diese umfangreiche Broschüre wurde entwickelt, um sowohl der Bevölkerung als auch Politikern und anderen Entscheidungsträgern aufzuzeigen, welche Potenziale hinter den beiden Naturschutzrichtlinien stehen und was sie alles bewirken können.
Im Rahmen des Twinningprojektes mit Rumänien wurde ein Ratgeber erstellt, wie lokale Naturschutzbehörden Mitwirkung der Bevölkerung bei Projekten erreichen können. In 22 Schritten wird darin auf die verschiedenen Schwierigkeiten eingegangen die bei Bürgerbeteiligungsprozessen auftreten können und mögliche Lösungswege vorgezeigt.
2007 wurde im Rahmen der Netzwerkarbeit eine Broschüre mit Tipps für die Beantragung von Naturschutzprojekten in Art. 57a der ländlichen Entwicklung erstellt. Sie ist auf der Homepage des Netzwerkes ebenso abrufbar.
In dieser Broschüre werden die einzelnen Waldumweltmaßnahmen, mit dem das Land Salzburg ein Förderpaket anbietet, übersichtlich und gut verständlich dargestellt. Dabei werden sowohl die Voraussetzungen für eine Förderung, der Verpflichtungszeitraum und die Höhe der Förderung für die jeweilige Maßnahme angegeben, als auch ihr Nutzen sowohl für den Naturschutz als auch für die Forstwirtschaft aufgezeigt.
Das vorliegende Projekt untersuchte die Akzeptanzen für Naturschutzmaßnahmen des ÖPUL 2007-2013 in 5 ausgewählten Natura 2000 Gebieten und auf Lebensraumtypen und Habitaten von Arten des Anhang I und II der FFH-Richtlinie und VS-Richtlinie (Anhang I).
Die westlichen Balkanstaaten (Bosnien Herzegowina, Montenegro, Serbien) zeigen großes Interesse in die EU aufgenommen zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen einerseits zahlreiche Beitrittskriterien erfüllt und andererseits die EU-Richtlinien in nationales Recht implementieren werden. Im Bereich des Naturschutzes sind dabei vor allem die Vogelschutzrichtlinie und die Flora-Fauna-Habitatrichtlinie von Bedeutung. Durch eine erfolgreiche Implementierung dieser beiden Richtlinien wird ein großer Beitrag zum Naturschutz und dem Erhalt der Biodiversität geleistet.
In der EU gibt es mehrere "Fördertöpfe", die für Naturschutzmaßnahmen herangezogen werden können. Das Fördermanual gibt eine Übersicht, welche Richtlinie oder Sonderrichtlinie für welche Maßnahme verwendet werden kann, um Naturschutzmaßnahmen zu fördern. Das Manual erleichtert durch den einfachen und übersichtlichen Aufbau die Suche nach konkreten und relevanten Fakten.
Die Karpaten sind Europas größter verbliebener Wildnisbereich. Viele Arten, die im übrigen Europa bereits ganz oder fast ausgestorben sind, haben in den Karpaten noch ein Rückzugsgebiet. Der Zweck des einen Handbuches ist es, einen Überblick über bedeutende Finanzierungsquellen für Schutzgebiets–Management und nachhaltige ländliche Entwicklung in den Karpaten zu schaffen. Der Zweck des anderen Handbuches ist, eine Einleitung und einen Überblick über einige der zugelassenen Werkzeuge zum Management von Konflikten zwischen Infrastrukturvorhaben auf der einen Seite und Naturerhaltung und Schutzgebieten auf der anderen Seite zu geben.
Ziel dieser Studie ist es, Wege aufzuzeigen, wie Sportausübung und Tourismus mit NATURA 2000-Gebieten zu vereinbaren ist. Dabei sollen immer wieder auftretende Unsicherheiten und Schwierigkeiten aufgearbeitet und Möglichkeiten gefunden werden, wie die unterschiedlichen Stakeholder kooperieren können.
Gemeinsam mit dem Umweltbundesamt wurde eine Studienreise für eine Gruppe von Direktoren der englischen „Land Use Policy Group“ organisiert und durchgeführt. Ziel war das steirische Ennstal, dort wurde anhand von Vorträgen, Diskussionsgruppen und Betriebsbesuchen dargelegt, wie Österreich die zweite Säule der europäischen Agrarpolitik umsetzt.
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