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Spaziergang in Gerersdorf zeigt

Wie wir Vögel durch den Winter helfen können

Ende Jänner haben 16 Teilnehmer*innen im Rahmen eines gemütlichen Spaziergangs durch Gerersdorf erfahren, worauf es bei einer durchdachten Wintervogelfütterung im eigenen Garten ankommt. Am Beispiel der Futterstelle, die die Gemeinde Gerersdorf-Sulz eingerichtet hat, konnten diese Tipps auch gleich vor Ort veranschaulicht werden. Kohlmeisen, Blaumeisen, Feld- und Haussperlinge sorgten für emsiges Treiben an der Futterstelle. Aber auch abseits der Futterstelle gelangen Beobachtungen von Vögeln, die den Winter bei uns verbringen: Ein Mäusebussard zog rufend am Himmel seine Kreise, ein Graureiher suchte auf einem Feld nach Nahrung, Trupps von Türkentauben sowie Elstern und Nebelkrähen legten eine kurze Rast in Windschutzstreifen ein. Wie wichtig es ist, dass im Winter die Offenlandschaft mit Gehölzstreifen, Beeren tragenden Sträuchern oder Altgrasstreifen strukturiert ist, wurde den Teilnehmer*innen verdeutlicht. Derartige Strukturen bieten Vögeln in der kargen Winterzeit überlebenswichtigen Unterschlupf und Nahrung.

Die Gemeinde Gerersdorf-Sulz ist eine von drei Projektgemeinden des Projektes „Wir packen's an! Gemeinden als Vorbilder für mehr Biodiversität.“, die mit gezielten Maßnahmen auf Gemeindeflächen die Artenvielfalt fördert.

 

Foto 1, 2 und 4: M. Wurglits

Foto 3: Gemeinde Gerersdorf-Sulz 

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