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Unser Service-Tipp

Jetzt Vögel füttern – aber richtig!

 

In der kalten Jahreszeit finden unsere Vögel wenig Nahrung, da bei tiefen Temperaturen kaum Insekten aktiv sind. Alternative Nahrungsquellen wie Beeren heimischer Sträucher oder samentragende Stauden sind vielerorts selten geworden. Im Winter müssen unsere Vögel deswegen viel Zeit und Energie für die Nahrungssuche aufbringen. Um die bunt gefiederten Freunde durch die harsche Jahreszeit zu bringen, mühen viele Menschen keine Kosten und bieten den Vögeln reichlich Futter an. Doch richtig zu füttern ist gar nicht so einfach. Wer frisst was? Futterhäuschen oder Meisenknödel?

Tipps zum richtigen Vogelfüttern:

  • Je vielfältiger das Angebot, desto mehr Arten kommen.
  • Rotkehlchen oder Amseln sind Weichfutterfresser. Sie mögen Haferflocken, Obst oder Rosinen, die sie gerne vom Boden aufnehmen. 
  • Finken besitzen einen kräftigen Schnabel und fressen Sonnenblumenkerne, Hanf und andere Sämereien aus hochwertigen Körnermischungen. Hier lieber auf eine Futtersäule bzw. ein Futtersilo setzen, da im klassischen Futterhäuschen die Vögel direkt im Futter sitzen und die Körner mit Kot verunreinigen können. Das kann zu Krankheiten führen. 
  • Meisen, Spechte und Kleiber stehen im Winter auf Körner, die in klassischen Meisenknödeln zu finden sind. Durch die Verwendung von speziellen Fettfutterhalterungen (z. B. Meisenknödelhalterung) kann auf Plastiknetze verzichtet werden. Das freut nicht nur die Umwelt, sondern auch Vögel und andere Tiere. Denn die leeren Netze können für sie zur Gefahr werden. 
  • Im Frühling die Fütterung langsam ausklingen lassen, um auch noch für späte Wintereinbrüche im April gewappnet zu sein.

 

Foto: hansbenn/pixabay.com

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