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Schauen wir auf unsere Wälder!

In der Forstausbildungsstätte Gmunden wurde die dritte Ausbildung für BeraterInnen des Projekts „Wir schauen auf unseren Wald“ abgehalten. Suske Consulting war für die inhaltliche Gestaltung und die Moderation des Trainings verantwortlich.

Den teilnehmenden ForstexpertInnen wurde gelehrt, wie man Besonderheiten im eigenen Wald aufspüren kann, was an ihnen über das Jahr beobachtet werden könnte und wie die WaldbewirtschafterInnen motiviert werden können, sich an diesem Projekt zu beteiligen.

Dabei gingen die hervorragenden ReferentInnen durchaus ins Detail: unser Käferexperte Georg Derbuch erklärte, warum der Bunte Nagekäfer auch „Totenuhr“ heißt, Harald Komposch zeigte, mit was für genialen „Tricks“ sich der Schachtelhalm vermehrt.

In kleinen Gruppen gingen die zukünftigen BeraterInnen selbst auf die Suche nach interessanten Spuren von Lebensräumen im Wald. Als „Demonstrationswald“ diente eine kleine Waldfläche bei der Taferlklause im Naturpark Attersee-Traunsee. Einer dieser ausgewählten Lebensräume waren Spechtlöcher an einem sehr gesunden Baum. In der Gruppe wurde diskutiert, warum der Specht gerade an diesem gesunden Baum seine Energie für den Höhlenbau verwendet. „Der Specht sucht Nahrung. Es kann sein, dass sich im Kernholz dieses Baumes die Schwarze Rossameise befindet. Und es gut möglich, dass diese vom Specht von außen irgendwie wahrgenommen werden können.“ berichtete einer der Teilnehmer aus eigener Praxis im Wald.

(c) Bild: Horst Leitner

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