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EBW

ERGBNISORIENTIERTE BEWIRTSCHAFTUNG GESTARTET

Üblicherweise werden im Vertragsnaturschutz mit Bäuer:innen auf wertvollen Flächen konkrete Maßnahmen oder Verzichte vereinbart – z.B. keine Düngung oder ein später Mahdzeitpunkt. In der „Ergebnisorientierten Bewirtschaftung“ (EBW) werden statt Maßnahmen konkrete Ziele und Indikatoren auf der Fläche vereinbart. Suske Consulting koordiniert dieses neue Projekt im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums. 

Bereits über 350 Betriebe haben sich für heuer für die Teilnahme an der EBW angemeldet. Insgesamt können sich 650 Betriebe bis 2024 für die EBW anmelden. Damit dieses neue System gut funktioniert, erhalten die Betriebe zu Beginn eine umfassende Beratung durch eine Ökologin oder einen Ökologen. Die relevanten Flächen werden alle gemeinsam begangen. Nach der Betriebsbegehung erhält der Bauer oder die Bäuerin eine Projektbestätigung, in der für alle vereinbarten Flächen Ziele und Indikatoren angegeben sind. Gemeinsam festgelegte Ziele und Indikatoren können z.B. sein: „das Vorhandensein bestimmter Arten wie z.B. dem Wiesensalbei.“ Die Maßnahmen zur Erreichung der Ziele werden Jahr für Jahr vom Landwirt oder der Landwirtin selbst entschieden. Der Bauer oder die Bäuerin dokumentiert dann in einem Fahrtenbuch oder in einer neu entwickelten App, was sich auf der Fläche tut und wie sich die Indikatoren entwickeln.

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