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Brüssel diskutiert ergebnisorientierten Naturschutz

Am 30.3.2017 fand die Tagung „Farming for biodiversity“ in Brüssel statt, bei der über 100 VertreterInnen aus zahlreichen EU-Ländern teilnahmen und über das Potential von ergebnisorientierten Agrarumweltmaßnahmen zur Erreichung von Biodiversitätszielen diskutierten.

Vor einem Jahr initiierte die Europäischen Kommission (unterstützt durch das EU Parlament) ein Pilotprojekt zu ergebnisorientierten Agrarumweltmaßnahmen in Rumänien, Irland/Spanien und England. In der Konferenz „Farming for biodiversity“  wurden erste Ergebnisse des Pilotprojekts vorgestellt und diskutiert. Als positiv wurde hervorgehoben, dass ergebnisorientierte Agrarumweltmaßnahmen von den LandwirtInnen gut angenommen werden, da sie gut in die Betriebsabläufe integrierbar sind und sich die LandwirtInnen mit den Naturschutzzielen auf ihren Flächen identifizieren. Diskussionspunkte waren zum Beispiel, worauf es bei der Kommunikation mit den LandwirtInnen ankommt oder wie die festgelegten Ergebnisindikatoren überprüft werden können.

In Österreich werden ergebnisorientierte Fördermaßnahmen im Zuge des Ergebnisorientierten Naturschutzplans (ENP) umgesetzt, welcher Teil des Österreichischen Agrarumweltprogramms ist.

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